LIGHT CLOUD

DARMSTADT (DE) | 2018

Im neuen Merck Innovation Center in Darmstadt transformiert TAMSCHICK MEDIA+SPACE die unsichtbaren Prozesse, Ideenströme und Innovationen des Merck Konzerns in eine raumgreifende Lichtinstallation aus 576 OLEDs. In einem endlos reflektierenden Transitraum, der zwei Gebäudeteile miteinander verbindet, schafft die generative Skulptur aus Licht und Klang ein intelligentes System, das sich mit Hilfe von Sensoren in ständiger Interaktion mit den Menschen befindet. Daten, Emotionen und Erinnerungsbilder verschmelzen in der Light Cloud zu einem audio-visuellen Gesamtkunstwerk. 85 lineare, generative und interaktive Szenen schaffen einen synästhetischen Kosmos, der die Themen Vernetzung, Kollaboration und Innovation sinnlich erfahrbar macht.

Die multimediale Choreographie weckt beim Besucher den Eindruck eines lebendigen Organismus. Kognitive und emotionale Zustände wie Schlafen, Träumen, Erinnern, Fühlen, Beobachten, Denken und Spielen bilden den konzeptuellen Rahmen der Inszenierung. Naturnahe, synthetische und abstrakte Soundscapes sowie Szenen im Stil der konkreten Musik gestalten eine abwechslungsreiche Dramaturgie, die sich jeden Tag verändert. Eine direkte Interaktion mit dem Besucher bietet Light Cloud in der Phase des Spielens, bei der die Skulptur die Bewegungen der Besucher im Raum erfasst und in Licht- und Klangatmosphären übersetzt.

Im Geiste des Innovation Centers, in dem Menschen aus verschiedenen Bereichen unter einem Dach an intelligenten Lösungen für die Zukunft arbeiten, entrückt die Light Cloud die Betrachter aus ihrer Alltagswahrnehmung und führt sie in eine surreale Zwischenwelt, in der die Gewissheiten des Raumes und der Zeit in Frage gestellt werden. Forschungstrieb und Kreativität, die Suche nach Erkenntnissen finden in der künstlerischen Skulptur ihren Ausdruck. Im Kraftfeld der Light Cloud können Dinge neu gedacht und Prozesse neu kombiniert werden.

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Im neuen Merck Innovation Center in Darmstadt transformiert TAMSCHICK MEDIA+SPACE die unsichtbaren Prozesse, Ideenströme und Innovationen des Merck Konzerns in eine raumgreifende Lichtinstallation aus 576 OLEDs. In einem endlos reflektierenden Transitraum, der zwei Gebäudeteile miteinander verbindet, schafft die generative Skulptur aus Licht und Klang ein intelligentes System, das sich mit Hilfe von Sensoren in ständiger Interaktion mit den Menschen befindet. Daten, Emotionen und Erinnerungsbilder verschmelzen in der Light Cloud zu einem audio-visuellen Gesamtkunstwerk. 85 lineare, generative und interaktive Szenen schaffen einen synästhetischen Kosmos, der die Themen Vernetzung, Kollaboration und Innovation sinnlich erfahrbar macht.

Die multimediale Choreographie weckt beim Besucher den Eindruck eines lebendigen Organismus. Kognitive und emotionale Zustände wie Schlafen, Träumen, Erinnern, Fühlen, Beobachten, Denken und Spielen bilden den konzeptuellen Rahmen der Inszenierung. Naturnahe, synthetische und abstrakte Soundscapes sowie Szenen im Stil der konkreten Musik gestalten eine abwechslungsreiche Dramaturgie, die sich jeden Tag verändert. Eine direkte Interaktion mit dem Besucher bietet Light Cloud in der Phase des Spielens, bei der die Skulptur die Bewegungen der Besucher im Raum erfasst und in Licht- und Klangatmosphären übersetzt.

Im Geiste des Innovation Centers, in dem Menschen aus verschiedenen Bereichen unter einem Dach an intelligenten Lösungen für die Zukunft arbeiten, entrückt die Light Cloud die Betrachter aus ihrer Alltagswahrnehmung und führt sie in eine surreale Zwischenwelt, in der die Gewissheiten des Raumes und der Zeit in Frage gestellt werden. Forschungstrieb und Kreativität, die Suche nach Erkenntnissen finden in der künstlerischen Skulptur ihren Ausdruck. Im Kraftfeld der Light Cloud können Dinge neu gedacht und Prozesse neu kombiniert werden.

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Credits

Kunde
Merck
 
Aufgaben TMS
Kreativdirektion, Konzept, Design, Generalübernehmer
 
Kreativdirektion
Marc Tamschick
 
Art Direction/Design
Petra Trefzger, Riccardo Torresi
 
Projektleitung
Petra Trefzger & Tobias Ziegler

 

Technische Entwicklung
Planung und Konstruktion Metallbau, Hardware, Software, Programmierung, Implementierung
iart ag
 
Sound- und Interaktionsdesign
Kling Klang Klong, Asako Fujimoto, Niki Neecke
 
Architekt und Generalplaner
HENN

Technische Details

Anzahl OLEDs: 576
Hersteller OLEDs: OLEDWORKS
Material der Splines: 3D-gebogener Stahl mit Hochglanz-Pulverbeschichtung
Gesamtlichtstrom: 144.000 Lumen
Leistungsaufnahme: 3110 Watt
Anzahl Audiokanäle: 12
Anzahl unterschiedlicher Modi: 85
Raum: Spiegelwände und -decke, spionverspiegelte Türen