VON ALLEN SINNEN?!

HFGK Basel | IN3 | 2011

Unter dem Titel «VON ALLEN SINNEN?! – Räumliche Inszenierung eines neuartigen Schlaraffenlandes» beschäftigten sich die Diplomanden mit dem Schlaraffenland des 21. Jahrhundert als begehbare Erlebnisräume. Entstanden sind sehr vielfältige szenografische Interpretationen eines modernen Ortes der Wünsche und zügellosen Sehnsüchte.

Alle Arbeiten waren in der umfangreichen Ausstellung „The creative act is a process not a moment“ vom 3.-11.September in der Messe Basel zu sehen.Von der Antike bis zur Gegenwart ist der Wunschtraum vom Land des Überflusses und des Wohllebens als Stoff, Motiv und Thema in der Literatur lebendig geblieben.

Arcadia, Elysium, Walhalla, Shangri-la, Wellnesstempel oder schlicht das Paradies – das sind nur einige Bezeichnungen für jene Anderswelt, in der mythische und religiöse Vorstellungen seliger Gefilde und goldener Zeitalter zum Ausdruck kamen und die im paradiesischen Jenseits lokalisiert oder als ferne Wunderländer beschrieben wurden. Mit zeitgenössischen Gestaltungsmitteln sollte ein Wunschort interpretiert werden, das Sujet räumlich übersetzt und somit sinnlich erfahrbar gemacht werden – als begehbare Erlebnisräume.

Ziel ist ein in sich schlüssiger, dramaturgisch aufgebauter Parcours aus Raumbildern, Rauminstallationen, inszenatorischen Elementen. Luxus, Überfluss....Langeweile? Wollen wir heute immer noch „mehr“, oder sehnen wir uns vielleicht nach „weniger“? Bedeutet Schlaraffenland heute vielleicht eher Reduktion, Ruhe, Entspannung, Purismus, in einem Zeitalter, in dem alles schlaraffenländlich im Überfluss vorhanden ist?

Gastprofessur:
Charlotte Tamschick als Sabbatical-Vertretung von Prof. Uwe Brückner

Mentor:
Jörg Sellerbeck

Assistenz:
Martina Ehleiter

Studenten:
Cornelia Vinzenz, Lea Alvarez, 
Katja Lindner

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Unter dem Titel «VON ALLEN SINNEN?! – Räumliche Inszenierung eines neuartigen Schlaraffenlandes» beschäftigten sich die Diplomanden mit dem Schlaraffenland des 21. Jahrhundert als begehbare Erlebnisräume. Entstanden sind sehr vielfältige szenografische Interpretationen eines modernen Ortes der Wünsche und zügellosen Sehnsüchte.

Alle Arbeiten waren in der umfangreichen Ausstellung „The creative act is a process not a moment“ vom 3.-11.September in der Messe Basel zu sehen.Von der Antike bis zur Gegenwart ist der Wunschtraum vom Land des Überflusses und des Wohllebens als Stoff, Motiv und Thema in der Literatur lebendig geblieben.

Arcadia, Elysium, Walhalla, Shangri-la, Wellnesstempel oder schlicht das Paradies – das sind nur einige Bezeichnungen für jene Anderswelt, in der mythische und religiöse Vorstellungen seliger Gefilde und goldener Zeitalter zum Ausdruck kamen und die im paradiesischen Jenseits lokalisiert oder als ferne Wunderländer beschrieben wurden. Mit zeitgenössischen Gestaltungsmitteln sollte ein Wunschort interpretiert werden, das Sujet räumlich übersetzt und somit sinnlich erfahrbar gemacht werden – als begehbare Erlebnisräume.

Ziel ist ein in sich schlüssiger, dramaturgisch aufgebauter Parcours aus Raumbildern, Rauminstallationen, inszenatorischen Elementen. Luxus, Überfluss....Langeweile? Wollen wir heute immer noch „mehr“, oder sehnen wir uns vielleicht nach „weniger“? Bedeutet Schlaraffenland heute vielleicht eher Reduktion, Ruhe, Entspannung, Purismus, in einem Zeitalter, in dem alles schlaraffenländlich im Überfluss vorhanden ist?

Gastprofessur:
Charlotte Tamschick als Sabbatical-Vertretung von Prof. Uwe Brückner

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Assistenz:
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